Musik-AGs begeistern vor ausverkauftem Haus:
Nach vielen Wochen voller Proben und viel Vorbereitungsarbeit war es endlich soweit: Mittwochabend, 18 Uhr, und im Forum Corneliusfeld warteten 350 gespannte Gäste auf den Start des Musikabends 2026.
Bereits im Vorhinein gab es für die Musik-AGs viel zu tun. Sowohl die organisierenden Lehrer als auch die Musiker & Techniker fanden sich bereits am Montag, Dienstag und Mittwochnachmittag im Forum ein, um ein reibungsloses Konzert möglich zu machen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die aufopferungsvoll mitgeholfen haben!
Mit Vorfreude und Euphorie ging es also los – Ole Langer und Oscar Burbach eröffneten den Abend. Daraufhin wurde in einem Video ein kurzer Einblick in die vorausgegangene Musikfahrt gegeben. Den ersten musikalischen Eindruck des Abends bekamen die Zuschauer vom Orchester in Form von „The Final Countdown“ (Europe) und „12 to 12“ (Sombr). Anschließend kam der ca. 80-köpfige Chor auf die Bühne. Die Neverending Voices performten „A Million Dreams“ aus The Greatest Showman und „Love Story“ (Taylor Swift) mit ganz viel Energie und spürbarer Fröhlichkeit.
Die nächsten drei Stücke zeigten den roten Faden des Abends perfekt auf – „Musik von 1986 bis heute“. Das Motto wurde von Spaß by Saite mit den Stücken „When the Rain Begins to Fall“ (Jermaine Jackson, Pia Zadora) und darauf folgend „Down Under“ (Men at Work) aufgegriffen und schön aufgezeigt. Im perfekten Kontrast zu den 80er-Jahre Hits präsentierte die Band Samt und Saite „Theres nothing holding me back“ (Shawn Mendes).
Daraufhin kamen weitere Gäste auf die Bühne, traditionell traten auch die MEGels unter Leitung von Manuel Maag mit zwei Stücken auf. Mit „Wicked Game“ (Chris Isaak) und „Applaus Applaus“ (Sportfreunde Stiller) überzeugten die MEGels mit ihrer mehrstimmigen Darbietung.
Nun kam es zur ersten Solo-Performance. Caroline Leiske – Mitglied bei den Neverending Voices – führte „Flügel in Gedanken“ (Sarah Engels) ganz alleine im Scheinwerferlicht vor. Ihr Auftritt wurde daraufhin mit einem kraftvollen Applaus und lauten Sprechchören ihrer Chorkollegen honoriert.
Zum Abschluss der ersten Konzerthälfte kam die Musik-Fachschaft auf die Bühne. Und führte – besser könnte es gar nicht passen – „Neverending Story“ (Limahl) auf. Frau Schultz und Herr Mendzigal überzeugten das Publikum sehr schnell mit kleinen Tanzeinlagen und einem gesanglichen Duett, während Frau Slater sie am Klavier begleitete.
Nach einer kurzen Pause eröffnete die iMusic-AG die zweite Hälfte des Abends. Ein Medley im 80er-Style – bestehend aus Livemusik und vorher eingespielten Bestandteilen – mischte drei legendäre Musikstücke zusammen. „Back to Black“ (Amy Winehouse), „Stressed Out“ (Twenty One Pilots) und „Teenage Dirtbag“ (Wheatus) wurden in Verbindung mit einem Video der AG gezeigt.
Nun kam es zu einem weiteren Solo-Auftritt. Mosaik, welcher bereits im letzten Jahr auf dem Musikabend aufgetreten war trat mit seinen Stücken „Weck mich nicht auf“ und „Nie wieder“ (zusammen mit Leona Lische) auf. Mit seinen emotionalen Auftritten brachte er Gänsehaut-Atmosphäre mit sich und überzeugte sowohl solo als auch im Duett mit Leona Lische.
Von faszinierenden Flügel-Fähigkeiten ging es daraufhin in eine ganz andere Stilrichtung – Letizia Lardara trat mit ihrer Urban Dance Performance auf. Mit einer kreativen Choreographie überzeugte sie wie bereits in den letzten Jahren die Zuschauer.
Als nächstes stand ein Einzelauftritt von Michelle Gruber auf dem Programm. „Prelude gis-Moll Op. 32 Nr.12“ (Sergej Rachmaninow) spielte sie auf dem Flügel, welcher vor der Bühne stand und brachte so auch klassische Musik in den Abend hinein.
Danach kam es zu einer weiteren Tradition, die auf einem Musikabend nicht fehlen darf – der Q1-Musikkurs kam mit „Rolling in the Deep“ von Adele auf die Bühne. Mit starken Stimmen, einem Cello in der Mitte der Bühne und einer sehr erfrischenden Dynamik im Zusammenspiel mit dem Publikum eroberten sie die Herzen im Sturm.
So langsam wurde der Schlussteil des musikalischen Mittwochs eingeläutet – die Neverending Voices kamen erneut auf die Bühne. Sie performten mit „Like a Prayer“ (Madonna) einen echten Klassiker und verzauberten mit mehrstimmigen Passagen. Daraufhin folgte ein deutsches Stück – „99 Luftballons“ (Nena). Während auf der Leinwand im Hintergrund digitale Luftballons in die Höhe stiegen, klatschten das Forum und der Chor teils fröhlich im Takt.
Zum Schluss kam auch das Orchester noch einmal auf die Bühne. „Wake me up when September ends“ (Green Day) und „Billie Jean“ (Michael Jackson) sorgten für einen guten Abschluss des Programms. Doch natürlich fehlte nach der Rede von Schuldirektorin Nicole de Bruyn und der Abmoderation der Moderatoren Oscar & Ole noch etwas ganz Wichtiges!
Die Schulhymne konnte ja nicht einfach vergessen werden – so kamen Chor & Orchester noch einmal auf die Bühne und zeigten ihr wohl geübtestes Stück inklusive ‚Samba-Teil’ und Textanpassung auf „40 Jahre MEG“!
Tom Tüffers















