Besuch in Paris 2026

Vom 10.06.26 – 12.06.26 ist der Französisch-Erdkunde Kurs gemeinsam mit kleineren Kursen aus der 10, EF und Q1, unter der Aufsicht von Frau Soilly und Frau Bögel nach Paris gefahren.

Genächtigt haben wir im Hôtel Generator Paris, was nicht nur angsteinflößend hoch (sogar mehr als 8 Stockwerke), sondern auch sehr beliebt war. Während unseres Aufenthaltes trafen wir auf viele weitere Schulklassen, viele auch aus Deutschland, die wohl die gleiche Idee wie wir hatten. Die Stimmung im Hotel war sehr entspannt und gemütlich, unter anderem dadurch, dass wir bis zu 10er Zimmer hatten – wir sind uns aber, wie durch ein Wunder, nicht auf die Nerven gegangen.

Das Programm war sehr abwechslungsreich. Ein Ausschnitt: Am ersten Abend haben wir uns zuerst mit Proviant ausgestattet und sind im Anschluss zum Canal Saint-Martin gelaufen, wo wir ein gemütliches Picknick gemacht haben. Sehr zu unserer Überraschung, trafen wir dort sogar auf die Eltern von Frau Soilly.
Der nächste Tag startete sofort mit einer Rallye durch den Louvre. Dabei war es nicht immer leicht, zwischen der Mona Lisa und den zahlreichen Büsten und Statuen hindurch den richtigen Weg durch die drei mehrgeschossigen Gebäudeflügel zu finden. Schnell vergingen die zwei geplanten Stunden in den riesigen Ausstellungsräumen. Als wir damit fertig waren, haben wir uns den Louvre natürlich auch von außen angeguckt und konnten die tollen Pyramiden bestaunen. Anschließend haben wir uns auf den Weg zu den Colonnes de Buren au Palais Royal gemacht und die Mittagspause verbrachten wir im Jardin de Tuileries. Die typischen grünen Stühle und das sonnige Wetter luden dort geradezu zu einer Pause ein.

Als wir wieder genug Kraft hatten, haben wir bei dem Pont Alexander (einer alten großen Brücke, die über die Seine führt) uns schließlich getrennt, da zehn von uns gerne zu Fuß den langen Weg bis zum Eiffelturm auf sich nehmen oder weitere Sehenswürdigkeiten, von denen es in Paris wirklich viele gibt, aufsuchen wollten. Wiedergetroffen haben wir uns bei der Église St-Eustache, wo in der Nähe viele kleine Restaurants und Läden waren, wo wir uns auch frei bewegen durften. 
Insgesamt wurde uns viel Freiraum zum Erkunden der Metropole gelassen, weil wir uns an Absprachen hielten und z.B. immer mindestens zu dritt unterwegs waren, klappte das super. So konnten wir auch abends rausgehen und die Stadt nochmal bei einem anderen Licht kennenlernen, oder einfach im Hotel bleiben, falls wir zu geschafft vom Tag waren. Je nach Alter waren wir dann bis 22 oder bis 24 Uhr unterwegs. In der Nähe unseres Hotels gab es gute Möglichkeiten, Essen für den ganzen Tag zu kaufen, denn vor Ort, bei den Sehenswürdigkeiten, konnte es ganz schnell sehr teuer werden.

Unser Fazit: Wir hatten eine tolle Fahrt und Paris ist auf jeden Fall eine Reise wert. Allerdings sind zwei Tage wirklich kurz! Einen besonderen Reisetipps haben wir noch für alle, die diese großartige Stadt erleben wollen: Kauft eure Lebensmittel nicht in der Innenstadt oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten, das überleben eure Euros nicht lange.