Präsentationstag zur Projektwoche

**40-jähriges Jubiläum des MEGs – das ist ein Grund zu feiern und Schule mal anders zu gestalten**

Dies wurde im Rahmen einer besonderen Projektwoche vom 22.–26. Juni 2026 umgesetzt. Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen arbeiteten gemischt unter dem Motto „Schule als Wohlfühlort“ in insgesamt 36 Projekten. Dabei wurde recherchiert, gestaltet, musiziert, Sport getrieben, gebaut und vieles mehr.

„Es ist eine tolle Idee gewesen, etwas von der Schulgemeinschaft für die Schulgemeinschaft zu machen“, berichteten Moana und Lisa aus der EF. Den feierlichen Abschluss bildete der Präsentationstag am Samstag (27.06.2026), an dem Eltern, Familien, Freunde und weitere Gäste eingeladen waren, die Ergebnisse der vergangenen Tage zu bestaunen.

Trotz sommerlicher Temperaturen herrschte bei dem Präsentationstag auf dem gesamten Schulgelände reges Treiben: volle Flure, neugierige Besucher, stolze Schüler und vielfältige Ergebnisse sorgten für eine lebendige und fröhliche Atmosphäre. Die Veranstaltungsdichte war auch für die Technik-AG, die an dieser Stelle auf keinen Fall vergessen werden darf, eine Herausforderung, die von dem Experten-Team für Licht, Ton usw. aber wie gewohnt kompetent gemeistert wurde. So begrüßte unsere Schulleiterin Nicole de Bruyn die Gäste im Forum, wo auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm wartete. Die überarbeitete Version der Schulhymne animierte das Publikum zum Mitklatschen und auch ein kleines Theaterstück und eine Show des Tanzprojektes sorgten für Begeisterung.

Einen besonderen Einblick hinter die Kulissen der vergangenen Woche bot anschließend die Videodokumentation, die die Entstehung der Ergebnisse begleitete und Vorfreude auf die kommenden Stunden weckte. Jede Projektgruppe präsentierte ihre Arbeit an einem Stand oder mit kleinen Infotafeln.

Die Bandbreite war beeindruckend: Vom Bau neuer Sitzgelegenheiten aus Paletten über die Aufwertung des Schulgeländes durch neue Pflanzen, Beete und Spielmöglichkeiten bis hin zur Verschönerung einiger Innenräume. Hier hinterlässt die Projektwoche Spuren, die im Alltag sichtbar bleiben.

Aber auch Projekte wie das Kennenlernen neuer Kulturen, das Ausprobieren moderner technischer Möglichkeiten oder die Erkundung neuer Sportarten und Spiele haben den Horizont der Teilnehmer erweitert. Überall wurde deutlich, mit wie viel Kreativität, Engagement und Teamarbeit die Projekte umgesetzt wurden.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die Besucher konnten verschiedene Leckereien probieren. Von Proteinshakes bis hin zu internationalen Kleinigkeiten war alles dabei und die Elternschaft und der Förderverein steuerten zusätzlich noch Kuchen und Gegrilltes bei.

Nähere Informationen und Bilder zu den einzelnen Projekten finden Sie übrigens bei Interesse in unserer digitalen Projektzeitung. Die Projekte und deren Ergebnisse können sich auf jeden Fall sehen lassen, da sind sich alle Beteiligten einig.

Schulleiterin Nicole de Bruyn zeigte sich begeistert von den Ergebnissen der Woche: „Ich war völlig überwältigt.“ Besonders beeindruckt habe sie, welche Talente die Schüler während der Projektwoche gezeigt hätten. „Viele haben Fähigkeiten präsentiert, die im normalen Unterricht gar nicht immer sichtbar werden. Das fand ich wunderbar.“

„Wir können sehr stolz sein auf das, was diese Woche entstanden ist“, betonten mehrere Lehrkräfte, beeindruckt von der Leistung ihrer Gruppe, aber auch von der Arbeit der anderen Projekte. „Auch wenn es für alle, nicht zuletzt wegen der Wetterbedingungen, eine anstrengende Woche war, wird unser Einsatz durch die große Wertschätzung belohnt, die wir heute erfahren.“

Und auch die Eltern zeigten sich von den Ergebnissen und der Begeisterung der Schülerschaft beeindruckt. „Man sieht, wie man schon mit wenig Mitteln optische Verbesserungen erzielen kann“, staunte eine Mutter. „Die mit KI produzierte Zukunftsvision ist inspirierend und sollte einen Ansporn für die Stadt sein, der Schule auf dem Weg dahin zu helfen.“

Die Projektwoche machte deutlich, dass Schule weit mehr bedeutet als Unterricht. Die vielen Ideen, die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Altersklassen und die Begeisterung aller Beteiligten haben gezeigt, was möglich ist, wenn eine Schulgemeinschaft zusammenarbeitet. Besonders der Faktor der gestärkten Schulgemeinschaft und dessen Miteinander hat das MEG nicht nur optisch, sondern auch menschlich als „Wohlfühlort“ aufgefrischt.

Einen Wunsch möchte Nicole de Bruyn den Schülern noch mit auf den Weg geben: „Die positive Stimmung, die Talente und Stärken und die Selbstwirksamkeit, die während der Projektwoche auf ganz wunderbare Art und Weise sichtbar wurden, sollten nicht in Vergessenheit geraten, sondern mitgenommen und weitergeführt werden. Manchmal zweifelt man wegen eines Misserfolgs im Unterricht an sich selbst. Dabei gibt es so viele andere Talente, die gleichermaßen wichtig sind“, betonte sie.

Damit war die Projektwoche nicht nur ein würdiger Beitrag zum 40-jährigen Jubiläum, sondern auch ein Blick in die Zukunft des MEGs.

**Marlene Walter und Lara Meyer**